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Zeichnet jemand einen puckeligen Kreis, dann ist das im Volksmund schon ein Ei. Ganz einfach, kann jeder. Der eine mag es lieber als Spiegel, der andere lieber gerührt. Durchbricht man allerdings diese Oberflächlichkeit, die Schale, geht man über den ersten visuellen Eindruck hinaus, eröffnet sich dem Betrachter ein vielschichtiges und in sich geschlossenes Erlebnis. Eiweiß und Eigelb. Zusammen ein Ganzes: »ei – Magazin für Normales«. Das Eiweiß füttert den Leser mit Gedanken, Inhalten und Überraschungen. Alles kreist um das Titelthema und wird vom Alltäglichen gespeist. Dieses Alltägliche, das Normale, betrachten wir als Grundlage für Eigelb. Eigelb ist für uns schlicht das Gelbe vom Ei aus Grafik, Typografie und visueller Kommunikation. Ohne viele Worte zu verlieren und bewusst vom inhaltlichen Eiweiß getrennt, stellen wir neun Arbeiten vor, die durch Diskussionen innerhalb der Redaktion ausgewählt wurden. Mit Sicherheit geben wir im Eiweiß keine umfassende Sicht auf ein Thema, doch geht es uns viel mehr darum den Alltag sehen zu lernen, Details aufzuspüren und neue, andere Fragen zu stellen. Die Antworten wollen wir verstehen und benutzen. Den Designprozess in Gang bringen. Eigelb entstehen lassen. |
Eine Wand ist eine Wand. Alltäglich, langweilig, gerade, weiß, grau, oder braun. Manchmal bunt bemalt, aber doch banal, nichts Besonderes – eine Wand eben. Kann sie doch mehr sein? Viel Spaß mit »ei – Magazin für Normales« wünscht die Redaktion |
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